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Wieso du einen Editorial Kalender brauchst

Wieso du einen Editorial Kalender brauchst

Zu Beginn möchte ich euch direkt die Beweggründe aufzählen, warum ich für meinen Blog but first, create! einen Editorial Kalender aufgebaut habe, ihn regelmässig pflege und warum ich mich daran halte. Anschliessend möchte ich euch dann verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie man einen Editorial Kalender aufbaut und anschliessend mit vielen Ideen füllt.

Gründe für einen Editorial Kalender

Routine schaffen

Ich hatte bei meinem vorherigen Blog sehr oft das Problem, dass ich zwar ganz viele Ideen im Kopf hatte, aber das regelmässige Schreiben von Blog Posts irgendwie einfach nicht klappen wollte. So gab es dann eine Woche, in der vier Blog Posts online gingen und in den darauffolgenden drei Wochen veröffentlichte ich keinen einzigen. Durch das Planen von Blog Post an bestimmten und vordatierten Tagen ist es mir gelungen, dass ich öfters schreibe und die Beiträge gezielt auf mehrere Wochen verteile. So kann ich mich entscheiden, ob ich an einem Tag fünf Blog Posts schreibe und sie vordatiere, oder ob ich mich nur jeden zweiten Abend dafür hinsetze.

Mehr Organisation

Ab dem Moment, in welchem ich angefangen habe, mir die Posts auf bestimmte Tage zu planen, ist mein Blogging-Vorgang viel flüssiger. Es macht mir auch viel mehr Spass, weil ich viel weniger Stress habe und ich mich nicht mehr nerven muss, dass ich etwas vergessen habe. Ich weiss, welche Termine auf mich zukommen (wie zum Beispiel die Coffee & Blog Beiträge) und ich sehe sofort, wann irgendein Ereignis ansteht (eine Serie zu Weihnachten zum Beispiel?).

Wenn du einen Blog über mehrere Themen und Kategorien führst, ist es dir mit einem Editorial Kalender ganz einfach möglich darauf zu achten, dass du ein Gleichgewicht hast und keine Kategorie vergessen geht. Schon lange keinen Beauty-Post mehr geschrieben? Los, Tag vormerken!

Mehr Zeit

Du wirst mehr Zeit dafür haben, deine Beiträge zu überarbeiten und nach ein paar Tagen nochmal durchzulesen, weil du sie je nach dem nicht gleich veröffentlichen wirst. Mir war es dadurch möglich, ein paar „Reserve“-Posts zu haben, welche fix fertig sind und nur auf ein Veröffentlichsdatum warten. Warum? Es wird bestimmt irgendwann eine Woche kommen, in der ich keine Zeit haben werde, einen neuen Post zu schreiben – aber ich hab ja nun welche auf Lager.

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Bevor du einen Editorial Kalender beginnst

Bevor du nun wie wild beginnst, deine Blog Posts für ein bestimmtes Datum zu planen, gibt es noch ein paar Fragen, die du dir beantworten solltest. So wird der ganze Prozess viel einfacher, glaub mir!

Wie oft möchtest du einen Post veröffentlichen?

Beginnen wir wohl mit dem Wichtigsten für deinen Editorial Kalender: wie viele Beiträge möchtest du in der Woche bzw. im Monat veröffentlichen? Entscheide dich für eine Anzahl, welche für dich realistisch ist und dir nicht zu viel wird. Ein Editorial Kalender sollte dich nicht stressen, also überlege dir diese Antwort gut.

Ich entschied mich dazu, zwei bis drei Beiträge pro Woche zu posten. Das klappt bisher ganz okay. Ich muss an dieser Stelle aber erwähnen, dass nicht meine Planung daran Schuld ist, dass ich mich nicht daran halten konnte, sondern ein paar Umstände in meinem Privatleben. Nun habe ich es aber wieder voll im Griff.

Brainstorming

Nun kommt der Punkt, an welchem dein Kopf zu rauchen anfängt. Schnapp dir ein Blatt Papier – vielleicht auch gleich zwei Blätter – und einen Schreiber. Notiere nun zuerst alle Kategorien, um welche es auf deinem Blog geht. Und jetzt geht es darum, dass du dir jede kleinste Idee für einen Blog Post notierst, es spielt keine Rolle, wie sinnvoll oder aussagekräftig die Idee ist. Wichtig ist, dass du in deinem Kopf Platz für ein kleines Brainstorming machst. Die guten Blog Post Ideen entstehen danach wie von selbst, glaub mir!

Fixe Termine in deinem Editorial Kalender

Sehr wichtig ist, dass du dir alle wichtigen und nicht verschiebbare Daten aufschreibst, damit du an diesen Tagen keine anderen Blog Posts veröffentlichst. Hast du eine Kooperation mit einer Firma und dafür einen vorgesehen Tag? Aufschreiben. Möchtest du für Weihnachten eine kleine Serie starten? Los, notier es. Achte darauf, dass du dir diese Tage blockierst und du keine anderen Beiträge auf dann planst.

Wöchentliche und monatliche Posts

Hast du Blog Posts, welche du regelmässig schreibst? Zum Beispiel ein Monday Update, oder ein Weekly Summary? Vergiss nicht, diese Tage zu markieren. So kannst du alle anderen Beiträge rund herum planen und es gibt keine Überschneidungen.

Platz für Post Ideen

Wichtig ist, dass du irgendwo auf deiner Monatsübersicht oder deinem Online-Kalender Platz hast, spontane Blog Post Ideen festzuhalten. Es müssen nur ein paar Zeilen sein. Aber während der Planung deiner Woche/deines Monats kommen dir zu 100% noch weitere Ideen wie zum Beispiel ein Teil 2 eines Blog Posts, eine Weiterführung, ein Unterkapitel, und und und. (Platz für eine To Do Liste ist übrigens auch Gold wert.)

.. und für Kreativität

Lass manchmal auch mit Absicht ein paar Tage frei, damit du dich spontan für ein Thema entscheiden kannst. Was wir nicht wollen ist, dass der Editorial Kalender uns einschränkt. Mit dieser Methode wird dir das nicht passieren und wenn doch, schiebst du die Blog Posts einfach so hin und her, bis es wieder klappt.

Im schlimmsten Fall lässt du ihn ganz weg. Es kann sein, dass ein Editorial Kalender gar nichts für dich ist, auch das kann ich sehr gut verstehen.

Möglichkeiten für einen Editorial Kalender

Es gibt dutzende Möglichkeiten, einen Editorial Kalender zu führen. Egal ob auf einem Blatt Papier, in deinem Planner, in deinem Kalender auf deinem PC oder direkt in WordPress. EIn paar davon werde ich euch in diesem Abschnitt aufzeigen.

Von Hand

Planen und Brainstorming mache ich am liebsten immer noch offline (klingt komisch als Informatikern, ich weiss). Ich setze mich also mit ein paar Post it – Zetteln und meiner Agenda hin und beginne, den Monat zu füllen. Die Post it – Zettel benutze ich, damit ich diese wie ich will hin und her schieben kann, bis mir der folgende Monat passt und gefällt. Du kannst dir aber auch einfach eine Monatsübersicht ausdrucken oder es sogar als Liste aufschreiben.

Excel, Word, Google Tabellen, Numbers…

Textverarbeitungsprogramme eignen sich ganz gut dazu, einen Editorial Kalender zu führen. Wichtig bei einem solchen Programm ist aber, dass du dir überlegst, ob du ihn nur lokal auf deinem Computer brauchst, oder von überall her auf ihn zugreifen möchtest. Mit zum Beispiel Google Drive kannst du dir ganz einfach online deinen Kalender erstellen und anschliessend auch über dein Smartphone darauf zugreifen.

WordPress Plugins für einen Editorial Kalender

Natürlich gibt es für WordPress Plugins, welche super funktionieren und du von überall her bedienen kannst. Zum einen wäre da zum Beispiel das Plugin Editorial Kalender, welches du kostenlos installieren kannst. Es ist sehr einfach gehalten und trotzdem erfüllt es seinen Dienst.

Ich verwende das Plugin CoSchedule, obwohl es mich einiges an Geld gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt, denn ich spare damit so viel Zeit. CoSchedule ist nicht nur ein Editorial Kalender. Du hast die Möglichkeit mit ein paar wenigen Klicks einen oder gleich mehrere Social Media Messages für einen Beitrag zu planen und siehst auch gleich, wie beliebt der Beitrag in den Sozialen Medien war. Du kannst die Blog Posts ganz einfach hin und herschieben, bearbeiten, planen, veröffentlichen, etc.

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